Die Glasmenagerie – von Tennessee Williams
Aus der ehemaligen Bühnenspielgruppe des Gymnasiums haben sich Theaterbegeisterte zusammengeschlossen, um einen Klassiker der amerikanischen Literatur „Die Glasmenagerie. Spiel der
Erinnerungen“ zur Aufführung zu bringen. Das Familiendrama zeigt eindrucksvoll, wie Lebenträume ungelebt bleiben, Selbstverwirklichung durch die Umstände kaum möglich ist und die
Betroffenen in andere Realitäten flüchten müssen. In Form eines Rückblicks auf Szenen des Familienlebens wird – wie im epischen Theater – die Handlung vom Sohn erläutert und kommentiert.
Typisch für den Autor sind seine autobiografischen Bezüge und die tiefe Symbolkraft in seinem Werk.
Mitwirkende: Lena Pühringer, Fabian Raml, Alexander Winkler,
Josef Wöhrer, Desiree Winter
5 SPIELTERMINE
SA | 13.06.2026 | 19.30 Uhr
So | 14.06.2026 | 17:00 Uhr
FR | 19.06.2026 | 19:30 Uhr
Sa | 20.06.2026 | 19:30 Uhr
So | 21.06.2026 | 19:30 Uhr
EINTRITT: Freiwillige Spende
Abschlusskonzert Juni
Abschlusskonzerte der Improvisationstage unter der Leitung von Christian Kronreif. Mitwirkende sind Schülerinnen und Schüler der Landesmusikschule Rohrbach sowie Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität.
Ein Konzerterlebnis – garantiert für alle!
Trio VICENTE / BRICE / SANDERS
Luis Vicente Trumpet
Olie Brice Bass
Mark Sanders Drums
Das seit 2018 bestehende Trio zählt zu den starken Stimmen der europäischen Improvisationsszene.
Ihr gemeinsames Album `Unnavigable Tributaries´ zeigt die Energie dieser langjährigen Zusammenarbeit. Trompeter Luis Vicente war zuletzt im Quartett mit Dikeman, William Parker und Hamid Drake auf Tour.
Bassist Olie Brice und Schlagzeuger Mark Sanders bilden seit Jahren eine der markantesten Rhythmusgruppen des Free Jazz – aktuell etwa auf dem Trio-Album Immense Blue (2024) mit Rachel
Musson zu hören.
© Ken Dew
FRANZ K.
Agnieszka Holland | CZ, D, PL 2025, 127 Min.
Mit FRANZ K. gelingt Holland ein origineller Zugang zum Menschen Kafka, eingebettet in einer, ein Jahrhundert umspannenden Erzählung. Sie findet sinnlich-surrealistische Bilder, die uns Kafka als
Mensch näherbringen. Dabei fängt sie die Monotonie und Beengtheit seines Alltags genauso ein wie die Vielschichtigkeit seines Wesens und Vielsprachigkeit seiner Zeit.
EINTRITT: € 10
© Filmladen
Weltweiber & Courage –Kabarettabend zum Weltfrauentag
Früher war alles besser? Wär schön!
Für uns Frauen bewegt sich oft wenig –außer den Kilos. Zeit und Geld hätten
wir gern, doch meistens fehlt beides. Und bei Familie und Pflege stehen wir
noch immer ganz vorne. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen!
Mit Humor, spitzer Zunge und viel Mut zeigen die Weltweiber & Courage vom
Treffpunkt mensch&arbeit Rohrbach, was uns bewegt – selbstgeschrieben,
frech und mitten aus dem Leben.
Musikalisch begleitet von
„Scher & Schneck“.
EINTRITT: Freiwillige Spende
Ignaz Schick’s DECOLLAGE 3
Ignaz Schick Saxophone
Georg Janker Bass
Sunk Pöschl Drums
Seit 1995 knüpft Schick gemeinsam mit Janker und Pöschl an die Tradition des Saxophontrios an – ohne harmonische Vorgaben, dafür mit komplexen Klangnetzen und freier Improvisation. Die Einflüsse von Don Cherry, Ornette Coleman und Albert Ayler sind hörbar, doch Schick setzt mit seinem eigenen, kraftvoll-wilden Stil neue, schillernde Akzente. DeCollage 3 verweigern sich klassischen Jazzmustern und verbinden freie Passagen, ethnische Elemente, Postbop und zeitgenössische Ideen zu einem eigenständigen Klangkosmos – kernig, anspruchsvoll und voller eruptiver Energie.
© Franz Hintermann
ONE TO ONE: JOHN & YOKO
Kevin MacDonald | US 2025 | 101 Min.
Am 30. August 1972 spielte John Lennon in New York sein einziges Konzert in voller Länge nach seinem Ausstieg bei den Beatles. Kevin Macdonalds fesselnder Dokumentarfilm ONE TO ONE: JOHN & YOKO nimmt das epische Musikereignis zum Ausgangspunkt, um 18 entscheidende Monate im Leben
von John und Yoko zu rekonstruieren.
Ausstellung Wolfgang Wöß Bilderdrohnen
Die Ausstellung führt mitten hinein in die vielschichtige Bilderwelt von Wolfgang Wöß: Zwischen spielerischer Fiktion, feinem Humor und leiser Kritik entfalten sich Werke, die farbige Comic-Anklänge mit markanten Schwarz-Weiß-Kontrasten verbinden.
Zudem feiert der Maler heuer ein Jubiläum, das diesen Einblick in sein aktuelles Schaffen auf besondere Weise begleitet.
Am 06.03.2026 ist der Künstler zu den Öffnungszeiten 14:00-17:00 anwesend.
Im Anschluss an die Vernissage spielt im
Konzertsaal die Linzer Band Insta Mentals (21.00 Uhr).
Bild: Eris-Portrait
Dickes Haus
Holzobjekt von Michael Lauss
Die „Gelbe Kiste“, die Michael Lauss 1988 schuf, ist gewissermaßen die Urform für alle Objekte, die der Holzbildhauer seitdem in seiner unverwechselbaren Formensprache schuf. Zu seinen Arbeiten gehören das spielerische Geheimnis des Hohlraums hinter Schlitzfenstern, die Assoziation von Haus und Schatzkästchen, der kunsthistorische Bezug zum menschlichen Torso. Für das Verständnis seiner Werke sind weiter von Bedeutung: der handwerklich gefertigte abstrakte Körper; das Spiel mit Gegensätzen; Körper- Hohlform, Ding- Raum, rohe Materialität des Holzes- feine Farbtönung der Fassung, fragil – kompakt, Eros – Thanatos; die Assoziation an Architektur und an unseren allernächsten Maßstab für jede Wahrnehmung, den menschlichen Körper. (Text: Dr. Martin Ortmeier, Hrsg. der Passauer Kunstblätter vom Kunstverein Passau.)
„Jetzt“
Gabriele Berger – „Jetzt“ Granitinstallation im Garten des Jazzateliers
Die Granitinstalltion „Jetzt“ aus der „Kunstsammlung des Landes Oberösterreich“ ist seit Mai 2014 dauerhaft im Garten des Jazzateliers zu sehen (als „Nachfolgerin“ der zwischenzeitlich verkauften Arbeit „Machen wir doch endlich Ordnung“).
„Die Welt ist so, wie wir sie begreifen. Sinne und Verstand analysieren, orientieren, konstruieren. Stößt das Denken an Grenzen, wird ein Gefühl wach – undefiniert innewohnend – der Grenzbereich, worin Kunst stattfindet: definiert – undefiniert, berechnet – berührend – und hier findet Jetzt statt, ein Jetzt geschrieben: Buchstabe als Form, zusammengetragen aus Steinen, wie sie entstehen, wenn man Steine behaut, bearbeitet – eine Geschichte. Buchstabe als Teil von Sprache, die unsere Welt ist. Buchstabe als Raum im Raum der Architektur, die ein Kulturhaus ist. Gewohnte Wege werden gestört, ein spezifisches RaumZeitKontinuum entsteht und es wird klar: sobald wir Jetzt lesen, begreifen, ist Jetzt Vergangenheit, weil Jetzt ohne Zeit ist. Was bleibt ist Berührung, die anhält.“ (Gabriele Berger)