Die Glasmenagerie – von Tennessee Williams
Aus der ehemaligen Bühnenspielgruppe des Gymnasiums haben sich Theaterbegeisterte zusammengeschlossen, um einen Klassiker der amerikanischen Literatur „Die Glasmenagerie. Spiel der
Erinnerungen“ zur Aufführung zu bringen. Das Familiendrama zeigt eindrucksvoll, wie Lebenträume ungelebt bleiben, Selbstverwirklichung durch die Umstände kaum möglich ist und die
Betroffenen in andere Realitäten flüchten müssen. In Form eines Rückblicks auf Szenen des Familienlebens wird – wie im epischen Theater – die Handlung vom Sohn erläutert und kommentiert.
Typisch für den Autor sind seine autobiografischen Bezüge und die tiefe Symbolkraft in seinem Werk.
Mitwirkende: Lena Pühringer, Fabian Raml, Alexander Winkler,
Josef Wöhrer, Desiree Winter
5 SPIELTERMINE
SA | 13.06.2026 | 19.30 Uhr
So | 14.06.2026 | 17:00 Uhr
FR | 19.06.2026 | 19:30 Uhr
Sa | 20.06.2026 | 19:30 Uhr
So | 21.06.2026 | 19:30 Uhr
EINTRITT: 15 €
Kartenreservierung unter :
Abschlusskonzert Juni
Abschlusskonzerte der Improvisationstage unter der Leitung von Christian Kronreif. Mitwirkende sind Schülerinnen und Schüler der Landesmusikschule Rohrbach sowie Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität.
Ein Konzerterlebnis – garantiert für alle!
Markus Hoffmann „SICHTUNG“
„Bildhauer des Unsichtbaren“ – In der Ausstellung Sichtung richtet der Bildhauer, Maler und Konzeptkünstler Markus Hoffmann den Blick auf das Verborgene: auf Materialien, Zwischenräume, Spiegelungen und Schatten – auf jene Elemente, die im ersten Moment entgehen und doch wesentlich zum Werk beitragen. Seine Arbeiten verbinden natürliche Stoffe wie Stein, Holz oder Fossilien mit industriellen Materialien wie Stahl, Aluminium oder Glas, die er präzise in Beziehung zu Raum und Betrachter setzt. So entstehen Skulpturen und Installationen, die das vielschichtige Verhältnis von Mensch und Natur erfahrbar machen und Fragen nach Wahrnehmung, Kontext und Zeit aufwerfen.
Vernissage: Sonntag um 15:00 Uhr. Ulrichsberger Kaleidophon.
Dickes Haus
Holzobjekt von Michael Lauss
Die „Gelbe Kiste“, die Michael Lauss 1988 schuf, ist gewissermaßen die Urform für alle Objekte, die der Holzbildhauer seitdem in seiner unverwechselbaren Formensprache schuf. Zu seinen Arbeiten gehören das spielerische Geheimnis des Hohlraums hinter Schlitzfenstern, die Assoziation von Haus und Schatzkästchen, der kunsthistorische Bezug zum menschlichen Torso. Für das Verständnis seiner Werke sind weiter von Bedeutung: der handwerklich gefertigte abstrakte Körper; das Spiel mit Gegensätzen; Körper- Hohlform, Ding- Raum, rohe Materialität des Holzes- feine Farbtönung der Fassung, fragil – kompakt, Eros – Thanatos; die Assoziation an Architektur und an unseren allernächsten Maßstab für jede Wahrnehmung, den menschlichen Körper. (Text: Dr. Martin Ortmeier, Hrsg. der Passauer Kunstblätter vom Kunstverein Passau.)
„Jetzt“
Gabriele Berger – „Jetzt“ Granitinstallation im Garten des Jazzateliers
Die Granitinstalltion „Jetzt“ aus der „Kunstsammlung des Landes Oberösterreich“ ist seit Mai 2014 dauerhaft im Garten des Jazzateliers zu sehen (als „Nachfolgerin“ der zwischenzeitlich verkauften Arbeit „Machen wir doch endlich Ordnung“).
„Die Welt ist so, wie wir sie begreifen. Sinne und Verstand analysieren, orientieren, konstruieren. Stößt das Denken an Grenzen, wird ein Gefühl wach – undefiniert innewohnend – der Grenzbereich, worin Kunst stattfindet: definiert – undefiniert, berechnet – berührend – und hier findet Jetzt statt, ein Jetzt geschrieben: Buchstabe als Form, zusammengetragen aus Steinen, wie sie entstehen, wenn man Steine behaut, bearbeitet – eine Geschichte. Buchstabe als Teil von Sprache, die unsere Welt ist. Buchstabe als Raum im Raum der Architektur, die ein Kulturhaus ist. Gewohnte Wege werden gestört, ein spezifisches RaumZeitKontinuum entsteht und es wird klar: sobald wir Jetzt lesen, begreifen, ist Jetzt Vergangenheit, weil Jetzt ohne Zeit ist. Was bleibt ist Berührung, die anhält.“ (Gabriele Berger)
Landschaftsoper Ulrichsberg
Peter Ablinger
2009 in und um Ulrichsberg. Kernzeit: 30. April bis 14. Juni 2009.
Zeitpunkt der konzertanten Aufführung: Samstag, 13. Juni 2009.
Jazzatelier Ulrichsberg in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas.
Eine Oper auf dem Lande ist etwas anderes, als eine Oper in der Stadt. Es geht nicht darum, eine ortsfremde Kunst auf das Land zu projizieren, sondern die Landschaftsoper Ulrichsberg soll zum überwiegenden Teil aus dem bestehen, was schon da ist: …
„Arboretum“ Akt 1, Klanginstallation in Seitelschlag.
„Klangarchiv“ Akt 3, Fieldrecordings aus Ulrichsberg im Internet.