QUARTO VIBRARE
Clementine Gasser – Violoncello
ElsVandeweyer – Vibraphon
Georg Janker – Kontrabass
Uli Winter – Violoncello
Quarto Vibrare ist ein Ensemble für improvisierte Musik
mit zwei Violoncelli, Kontrabass und Vibraphon, das eine vielschichtige Klangästhetik erkundet. Das Quartett entstand auf Wunsch von Uli Winter anlässlich seines 60. Geburtstags. Das Ensemble gibt sein Debüt im Rahmen der Geburtstagsfeier.
THERAPIE FÜR WIKINGER
Anders Thomas Jensen | DK 2025 | 116 Min
Nach 15 Jahren wegen Bankraubs wird Anker aus dem
Gefängnis entlassen. Die Beute von damals hat sein Bruder
Manfred vergraben – doch der leidet an einer Identitätsstörung
und kann sich an nichts mehr erinnern. Gemeinsam kehren
die Brüder in ihr Elternhaus zurück, wo Anker hofft, Manfreds
Erinnerungen wiederzuerwecken. Viel Zeit bleibt ihnen nicht,
denn ihr ehemaliger Komplize ist ihnen bereits auf den
Fersen. Eine schwarzhumorige Geschichte über Geld, Familie,
verdrängte Erinnerungen und alte Verletzungen.
Auf der Suche nach der WEIHNACHTSWERKSTATT – Kinderkino
Julenissens verksted | NO 2026 | 71 Min.
Ohne Altersbeschränkung, aber ab 6 Jahren empfohlen.
Ein liebevolles Weihnachtsabenteuer aus Norwegen für die ganze Familie. Auf der Suche nach der geheimnisvollen Weihnachtswerkstatt beginnt für Mari eine
spannende Reise voller Überraschungen
und weihnachtlicher Magie.
OXYMORA
Franz Hautzinger Trompete
Burkhard Stangl Gitarre
Über Schönberg, Pink Floyd und andere Dinge .Was haben Arnold Schönberg und Pink Floyd gemeinsam?
Mehr, als man zunächst vermuten würde. Franz Hautzinger und Burkhard Stangl nehmen scheinbare musikalische Gegensätze als Ausgangspunkt für ein gemeinsames Spiel zwischen Jazz,
Improvisation, Zwölftonmusik und progressivem Rock. Ein Gitarrenakkord von Pink Floyd führt zu Schönbergs Klangwelten, ein atonales Motiv taucht plötzlich in einem Song auf.
OXYMORA verbindet das scheinbar Unvereinbare und setzt sich dabei bewusst über Genregrenzen und musikalische
Konventionen hinweg.
© Christine Hautzinger
Nach dem Konzert laden euch zu einem kleinen
vorweihnachtlichen Umtrunk ein!
THE PIANO TUNER
Daniel Roher
US, CA 2025, 109 Min.
Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten
Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum
Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf
den Kopf stellt. Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet Daniel Roher,
der Oscar-prämierte Regisseur von Nawalny, eine Welt voller
ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässt
uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken,
an der Seite seines Mentors – verkörpert von Dustin Hoffman.
EINTRITT: € 10
© Pandafilm
VIER MINUS DREI
Adrian Goiginger | AT, DE 2026| 120 Min.
Heli und Barbara sind Clowns – und doch könnten sie kaum
unterschiedlicher sein. Heli begeistert sein Publikum mit feiner
Clownkunst, Barbara bringt als Krankenhaus-Clown Farbe und
Freude zu kranken Kindern. Beide nehmen das Lachen ernst,
gehen dabei aber ganz unterschiedliche Wege. Das sorgt für
Spannungen – besonders dann, wenn Berufung, Familie und
persönliche Erwartungen aufeinandertreffen.
H WIE HABICHT
Philippa Lowthorpe | DE 2026| 119 Min.
Basierend auf dem internationalen Bestseller und den
preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt
H WIE HABICHT eine wahre Geschichte über Verlust,
Trauer und die besondere Verbindung zwischen Mensch
und Natur. Im Mittelpunkt steht eine aufwühlende Reise,
in der die Begegnung mit einem Habicht zu einem Weg
der Verarbeitung wird – und zeigt, wie es gelingen kann,
Verlust durch Liebe zu überwinden.
PROJEKT TURBOBRAV
Barbara Lutz Sterzenbach
T. Scharrenbroich
Das Künstler:innenkollektiv turbobrav, bestehend aus
Barbara Lutz-Sterzenbach und T. Scharrenbroich, arbeitet
gemeinsam in multimedialen künstlerischen Prozessen.
Raum- und Lichtinstallationen gehören ebenso zu ihren
Arbeitsfeldern wie Malerei, Zeichnung, Fotografie und Film.
Im Mittelpunkt stehen Improvisation, Experiment und die
stetige Neugier an der gemeinsamen Arbeit. Unterschiedliche
Medien, Materialien und Arbeitsweisen treffen aufeinander
und entwickeln sich im Prozess weiter – offen, spielerisch
und immer wieder überraschend.
Vernissage: Samstag 19.10.2026 um 19:00 Uhr.
©FRANZ HINTERMANN
TRIO ZIV TAUBENFELD / HELENA ESPVALL / JOÃO SOUSA
Ziv Taubenfeld Bassklarinette
Helena Espvall Cello
João Sousa Schlagzeug
Das in der kreativen Musikszene Lissabons beheimatete Trio
vereint drei Musiker:innen mit einer ganz eigenen Klangvorstellung. Die ungewöhnliche Besetzung aus Bassklarinette,
Cello und Schlagzeug schafft viel Raum für gemeinsames
Erkunden und spontane Entwicklungen.
Ihre Musik bewegt sich zwischen ruhigen, meditativen
Klangflächen und wilden, freien Ausbrüchen. Das Debütalbum des Trios erschien bei NoBusiness Records und
wurde vom Free Jazz Collective als „wirklich neu, einzigartig
und wunderbar“ beschrieben..
©MIGUEL_ESTIMA_JAZZNOPARQUE_SERRALVES
Dickes Haus
Holzobjekt von Michael Lauss
Die „Gelbe Kiste“, die Michael Lauss 1988 schuf, ist gewissermaßen die Urform für alle Objekte, die der Holzbildhauer seitdem in seiner unverwechselbaren Formensprache schuf. Zu seinen Arbeiten gehören das spielerische Geheimnis des Hohlraums hinter Schlitzfenstern, die Assoziation von Haus und Schatzkästchen, der kunsthistorische Bezug zum menschlichen Torso. Für das Verständnis seiner Werke sind weiter von Bedeutung: der handwerklich gefertigte abstrakte Körper; das Spiel mit Gegensätzen; Körper- Hohlform, Ding- Raum, rohe Materialität des Holzes- feine Farbtönung der Fassung, fragil – kompakt, Eros – Thanatos; die Assoziation an Architektur und an unseren allernächsten Maßstab für jede Wahrnehmung, den menschlichen Körper. (Text: Dr. Martin Ortmeier, Hrsg. der Passauer Kunstblätter vom Kunstverein Passau.)