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Jazzatelier Ulrichsbg
 
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Tim Berne - Acoustic Hard Cell

Samstag, 19. Februar 2005, 20.00 Uhr, Jazzatelier Ulrichsberg

     
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Tim Berne, Saxophone
Craig Taborn, Klavier
Tom Rainey, Schlagzeug

     
             
     

Tim Berne, geb. 1954 in Syracuse/New York vermochte sich zunächst nicht recht zwischen einer Karriere als Basketballer oder Musiker entscheiden. Die Begegnung mit Julius Hemphill Mitte der 70er Jahre aber machte ihn sicher: Speziell diese durch Hemphill erfahrene Soul-Qualität in der Musik war es, die ihn interessierte und die seinem Spiel bis heute - bei aller Liebe zur Avantgarde - eine gewisse Bodenhaftung verleiht.

Berne hat im Verlauf seiner Karriere immer eigene Gruppen geleitet - Miniature (mit Hank Roberts und Joey Baron) und Fractured Fairy Tales z.B. oder auch das Quartett Bloodcount mit Chris Speed, Michael Formanek und Jim Black mit dem er im Laufe der Jahre über 250 Konzerte weltweit gespielt hat. Seit Mitte der 90er Jahre tritt er auch immer öfter als Komponist in Erscheinung. Stücke für Kronos oder das Arte Quartett z.B. sind seither entstanden. Ein Grossteil seiner Arbeit ist auf von ihm selbst betriebenen Labels wie Empire oder Screwgun erschienen, vieles aber auch auf Labels wie JMT, CBS, Soul Note oder Thirsty Ears.

Im neuen Trio "Acoustic Hard Cell" wird Tim Berne von Craig Taborn und Tom Rainey unterstützt. Taborn kommt aus Minneapolis, arbeitete bisher u.a. regelmässig mit James Carter, Roscoe Mitchell, Mat Maneri und Carl Craig. Gemeinsam mit Jaribu Shahid und Tani Tabbal betreibt er ein Trio. Tom Rainey kommt aus Santa Barbara/Kalifornien und hat im Laufe der Jahre das Schlagzeug schon für Musiker wie John Abercrombie, Joe Lovano, Ray Anderson oder Denny Zeitlin bedient (nebenbei ist er natürlich auch ein Langzeitspielpartner von Tim Berne).

Acoustic Hard Cell ist der akustische harte Kern aus Tim Bernes elektroakustischem Quintett "Science Friction". Das Trio repräsentiert gewissermassen die konzentrierte Essenz aus Bernes aktuellem Schaffen und bietet ob der Intimität der Runde den nötigen Freiraum für intensive solistische Aktivitäten aller Beteiligten. Man darf also gespannt sein!

 

 

 
 
             
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