|
|
|||||||||
| | | | | | | | |||||||||
|
|
Chronik und Entstehungsgeschichte |
||||||||
![]() |
|
Weitere Infos zum "Werden" des Jazzateliers gibts in Buchform. Das Buch (erschienen 1992) kostet Euro 10,00 und wir senden es auf Anfrage gerne zu! |
|||||||
|
Adolf Berlinger, Josef Geretschläger, Werner Ruckerbauer, Christof Pröll (im Bild v.l.n.r.) sowie (nicht im Bild) Franz Krenn beginnen mit ersten Vorüberlegungen und Planungen zur Schaffung eigener Räumlichkeiten für die Präsentation von Jazz- und Bluesmusik in Ulrichsberg. |
|||||||||
|
|
![]() |
|
|||||||
|
Beginn der Adaptierungsarbeiten im Haus Ulrichsberg, Markt 17 am 1. November. Umbau eines privat angemieteten alten Kellergewölbes zu einem Clubraum für Referate, Diskussionsabende und Konzerte. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Eröffnung des Clubraumes am 5. Jänner. Schon im September muss das Haus Markt 17 geräumt werden, da der Besitzer das Gebäude zugunsten des Neubaues Hotel Böhmerwaldhof schleifen lässt. Beginn der Adaptierungsarbeiten im Haus Markt 20 (ehemaliges Gasthaus Neuburger). Umbau mehrerer Räume, die von der Marktgemeinde Ulrichsberg (Bgm. Franz Pröll) gegen Betriebskostenersatz zur Verfügung gestellt und zu einem Club- und Veranstaltungslokal ausgebaut werden. Kleinere Konzerte finden im Haus Markt 20 statt. Für größere Konzerte wird der Pfarrsaal bzw. der Turnsaal verwendet. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Auszug aus dem Haus Markt 20, da die Marktgemeinde Ulrichsberg dieses Gebäude wegen des Rathausneubaues abreißen lässt. Beginn der Adaptierungsarbeiten für einen neuen Clubraum am 8.11.82 im Keller des Hauses Kirchengasse 7 der wiederum von der Gemeinde zu denselben Konditionen bereitgestellt wurde. Später Ausdehnung der Benutzungsbefugnis auch auf das erste Obergeschoss — einem kleinen Veranstaltungssaal (der Saal des ehemaligen Gasthauses Rührnößl). |
|||||||||
|
|
![]() |
|
|||||||
|
Größere Konzerte finden weiterhin im Pfarr- bzw. Turnsaal statt. Für Ausstellungen werden die Ausstellungsräume der örtlichen Raiffeisenkasse verwendet, für Filmabende das Kino der Nachbargemeinde Klaffer. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Das Musikfestival “Ulrichsberger Kaleidophon” — ein Festival für Improvisation, Jazz, Rock und Neue Musik wird erstmals abgehalten. Als Veranstaltungsort dient die Halle des Sägewerkes Konrad Pfoser in Hintenberg. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Das Haus Kirchengasse 7 ist das erste von insgesamt drei Häusern, welches der zu jener Zeit amtierende Gemeinderat zugunsten eines neuen Kirchenplatzes schleifen lassen will. Am 5. 6. 87 erzwingt die Gemeinde Ulrichsberg den Auszug des Jazzateliers, sieht sich aber aufgrund der nach den diversen Gebäudeabrissen im Ortszentrum nun bestehenden Raumnot außerstande, dem Jazzatelier weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. |
|||||||||
|
|
![]() |
|
|||||||
|
Während der Sommermonate treffen sich daher die Clubmitglieder des Jazzateliers auf öffentlichen Plätzen in Ulrichsberg unter einem tragbaren, mit Plastikplanen abdeckbaren Holzgestell, dem sogenannten “Fliegenden Jazzatelier”. Am 28.6.87 erfolgt die Konstituierung des gemeinnützigen Vereines “Jazzatelier Ulrichsberg” (bis dahin war das Jazzatelier ein juristisch nicht näher definierter Club). Die Mitglieder des neugegründeten Vereines beschließen per 1.7.87 den Ankauf des Hauses Badergasse 2 für die Zwecke des Jazzateliers. Da es seitens einiger Anrainer heftige Proteste gibt (Bürgerinitiative gegen die Adaptierung eines eigenen Hauses für das Jazzatelier) verweigert die öffentliche Hand zunächst jegliche Unterstützung. Der Ankauf des Hauses wird zur Gänze aus Eigenmitteln finanziert (Kaufpreis öS 250.000,00: 50 Mitglieder erwerben je einen Anteil im Wert von öS 5.000,00). Im Herbst 1987 schließlich kann mit den Adaptierungsarbeiten im Haus Badergasse 2 begonnen werden. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Das Land Oberösterreich und auch das Bundesministerium für Unterricht und Kunst haben sich inzwischen bereiterklärt, die Hausadaptierung finanziell zu unterstützen. Lediglich die Marktgemeinde Ulrichsberg bleibt den vom Gemeindevorstand in Aussicht gestellten Unterstützungsbetrag zumindest teilweise schuldig. Mit der dritten Ausgabe des Musikfestes ULRICHSBERGER KALEIDOPHON im Juni 1988 beginnt die Benützung des Hauses Badergasse 2 als neue Heimstatt des Jazzateliers. Die offizielle Hauseröffnung findet im September statt. Das Jazzatelier verfügt ab diesem Zeitpunkt über einen Clubraum, einen Veranstaltungssaal (in zwei verschiedenen, variabel gestaltbaren Größen) eine Siebdruckwerkstatt und ein Büro. Da es aufgrund des Widerstandes eines Anrainers zu keiner gültigen Bauverhandlung und Baukollaudierung kommt, kauft der Verein am 24.10. das leerstehende, direkt an das Haus Badergasse 2 anrainende Haus Badergasse 1. Dieser Kauf führt zum “Verlust” dieses protestierenden Anrainers und ermöglicht eine gültige Benutzungsbewilligung. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck, der sich als OÖ. Kulturreferent für das Jazzatelier oftmals vehement eingesetzt hat, überreicht dem Jazzatelier den “Kulturpreis des Landes Oberösterreich für initiative Kulturarbeit”. Die stetig steigende Veranstaltungsdichte erfordert professionelleres Arbeiten. Per 1.6. erfolgt daher die Anstellung eines ganztags beschäftigten Leiters. In den bereits bestehenden Veranstaltungssaal wird eine 35mm - Filmvorführmaschine eingebaut. Im Dezember wird der Programmkinobetrieb aufgenommen. |
|||||||||
![]() |
|
||||||||
|
Die Sanierung und Renovierung des Hauses Badergasse 1 ist inzwischen soweit vorangeschritten, dass ab dem Spätherbst das zweite Obergeschoss für Ausstellungszwecke verwendet werden kann. Die Galerieeröffnung (und damit zugleich die letzte "Teileröffnung" des Hauses) findet am 14. Dezember statt. Die erste Abhaltung des themenspezifischen Musikfestivals “PHONOMANIE” fällt ebenfalls ins Jahr 1991. |
|||||||||
|
|
|||||||||
| | | | | | |||||||||